Eleonor Harrow

E-Mail: eleonor.harrow@tu-dortmund.de
Telefon: (+49)231 755-4926
Postadresse
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
Deutschland
Campus Adresse
Campus Nord EF50
Raum 2.310
- Johannesevangelium und johanneische Literatur
- Narratologische und medientheoretische Zugänge zur neutestamentlichen Exegese
- Theologie und Literatur im Spannungsfeld von Metaphysik, Dekonstruktion und Hermeneutik
- Verhältnis von theologischer Rede, Philosophie und moderner Medientheorie
- Christologie und Auferstehungsvorstellungen in literarischen und kulturgeschichtlichen Kontexten
2016 bis 2018
Studium der Kunstgeschichte und Archäologischen Wissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum
2019 bis 2026
Studium der Bild-, und Kunstgeschichte (Schwerpunkt Medien und Materialität) und der Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld
seit 10/2026
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie von Prof. Dr. Kinga Zeller an der TU Dortmund
Mein Dissertationsprojekt untersucht narrative Diskontinuitäten und Bewegungsdynamiken im Johannesevangelium. Im Zentrum steht dabei insbesondere Jesu selbstbestimmtes „Gehen“ auf seinen Tod und seine Verurteilung zu, das von narrativen Stillstellungen und Brüchen begleitet wird. Ausgehend von Jacques Derridas Dekonstruktion sowie, mit Blick auf den Text als Medium, von medientheoretischen Ansätzen deutschsprachiger Medientheoretikerinnen und Medientheoretiker wie Sybille Krämer und Dieter Mersch werden diese Brüche nicht als bloße Störungen oder Defizite verstanden, die durch Überlieferungs- oder Kompositionsmodelle aufzulösen wären. Vielmehr werden sie als eigenständige exegetisch relevante Phänomene in den Blick genommen.
Ziel des Projekts ist es, über vorwiegend „negative“ Erklärungsmodelle von Textdiskontinuitäten hinauszugehen und ein eigenständiges Verständnis narrativer Brüche zu entwickeln. Textuelle Diskontinuität wird dabei nicht als Problem der Überlieferung oder Komposition, sondern als konstitutives Merkmal der Textualität des Johannesevangeliums verstanden.
- Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie
Wintersemester 2026/27
- Glauben – Denken – Lernen. Proseminar Systematische Theologie
- Die Frage nach dem Sein – die Frage nach Gott (?). Prinzipien theologischen Denkens zwischen Philosophie und Theologie (Prinzipienfragen der Theologie)
2026
Vortrag: „Aufbruch. Dekonstruktiv-mediale Relektüren narrativer Diskontinuitäten im Johannesevangelium am Beispiel von Joh 14,31–15,1“, Tagung Leben nach dem Tod, Bultmann-Tagung, 25.02.2026.





