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Institut für Evangelische Theo­lo­gie

Projekte

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl unserer aktuellen For­schungs­pro­jekte. Eine vollständige Auflistung findet sich auf den Personenseiten.

Das archäologische Projekt: „Tulul adh-Dhahab“ (2005 - heute)

Ritzzeichnung: Musikanten (Teil einer Palast- oder Kultszene?), gefunden auf dem Gipfelplateau
Grabungsteam der Saison 2008
Luftaufnahme des Gipfelplateaus des westlichen der Tulul adh-Dhahab mit den Quadranten der Grabungssaison 2009

Das archäologische Tulul adh-Dhahab-Projekt im Jordangraben von Jordanien nahm seinen Anfang im Juli/August 2005, als ein internationales Team der TU Dort­mund unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Pola in Zu­sam­men­arbeit mit dem Department of Antiquities (DOA) des Haschemitischen Königreiches Jordanien auf den Tulul adh-Dhahab seine archäologischen Untersuchungen aufnahm.

Archäologische Grabungen wurden vor Auf­nah­me des Projekts der TU Dort­mund nicht vorgenommen. Lediglich in den Jahren 1980 und 1982 hat R.L. Gordon in Ver­bin­dung mit der Yarmuk Uni­ver­sity (Irbid/Jordanien) eine Oberflächenuntersuchung sowohl der Tulul als auch weiträumig der anderen Ruinenhügel im unteren Jabboktal durch­ge­führt. Auf ihn gehen die einzigen bisher publizierten Pläne des östlichen wie des westlichen der Tulul zurück.

In der For­schung ist bis heute jedoch umstritten, um welche antiken Orte es sich bei den Tulul adh-Dhahab handelt. Diskutiert wer­den unter an­de­rem Ortslagen, die in der Bibel (Pnuël, Mahanaim) oder beim Historiker Flavius Josephus (Amathous, Essa) erwähnt wer­den. Das Projekt klärt die Siedlungsgeschichte der Tulul adh-Dhahab. Diese Grundlage wirft neues Licht auf die Probleme, die mit der Lokalisierung von Pnuël, Mahanaim, Amathous und Essa zusammenhängen.

Darüber hinaus fördert das Projekt die Fortbildung ge­eig­ne­ter Stu­die­ren­der und Graduierter des wis­sen­schaft­lichen Nachwuchses der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund und der Philipps-Uni­ver­si­tät Marburg.

Prof. Dr. Thomas Pola lehrt Altes Testament an der TU Dort­mund.

Antike Ritzzeichnung einer Frau mit Ziege © Thomas Pola​/​TU Dort­mund
Ritzzeichnung einer Frau mit Ziege

Justice on the road – Translation of Social Justice and Peace Ideas into Practical Tools (2018)

Student*innen bei der künst­le­ri­schen Ar­beit
Besprechung der künst­le­ri­schen Grund­la­gen für die entstehenden Videos
Gruppenfoto aller Teilnehmer*innen

Work­shop mit der Friedenspädagogin Dr. Gal Harmat (Israel/Palästina)

Im November 2018 fand ein Work­shop mit der in­ter­na­tio­nal bekannten Friedensaktivistin und Illustratorin Dr. Gal Harmat aus Israel/Palästina statt, bei dem Stu­die­ren­de und Schüler/innen ge­mein­sam Schul- und Kinderbücher zum The­ma Gerechtigkeitsvorstellungen gestalteten.

Vor genau 70 Jahren wurden die Menschenrechte deklariert. Dies ist der Anlass für diesen Work­shop, sich intensiver mit den Menschenrechten zu befassen. Weltweit waren und sind derzeit viele Men­schen auf der Flucht oder migrieren in Länder, in denen sie sich eine andere Zukunft erhoffen.

Dies wol­len wir zum Anlass nehmen, Kinder- und Jugendbücher in den Blick zu nehmen, die Fragen von Gerechtigkeit und ei­nem friedlichen Zusammenleben in einer kulturell und religiös pluralen Ge­sell­schaft thematisieren.

Nicht alle auf dem Markt angebotenen Bücher sind geeignet für den Abbau von Vor­ur­tei­len. Auch wenn die Bücher einen pä­da­go­gi­schen Anspruch haben, kön­nen sie Vorurteile über so bezeichnete ‚andere’ kulturelle und religiöse Hin­ter­grün­de, rassistische Stereotype oder einseitige Geschlechterrollen befördern. Deshalb ist es umso wichtiger kritisches Lesen zu lernen und alternatives Geschichtenerzählen zu üben!

Prof. Dr. Britta Konz lehrt Religionspädagogik an der TU Dort­mund.

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Die Uni­ver­si­tät hat auf dem Campus Nord einen eigenen Bahnhof. Von der S-Bahn-Station "Dort­mund Uni­ver­si­tät" fahren S-Bahn-Züge im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund einerseits sowie nach Düsseldorf Hbf. (Linie 1) oder Düsseldorf Flughafen (Linie 21) an­de­rer­seits. Damit ist die Uni­ver­si­tät auch von den Städten Bochum, Essen, Mülheim, Duisburg direkt erreichbar. Während der Vorlesungszeit pendeln zusätzliche S-Bahnen zwischen Dort­mund und Bochum. Sie kön­nen Ihre in­di­vi­du­elle Ver­bin­dung zur Uni­ver­si­tät Dort­mund über die Online-Formulare des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und der Deut­schen Bahn AG erfragen.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

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Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.