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Professur für

Systematische Theologie

Die Systematische Theologie fragt nach dem inneren logischen Zusammenhang des Glaubens.

Die Systematische Theologie fragt nach dem inneren logischen Zusammenhang des Glaubens. Der christliche Glaube kann nicht durch die Vernunft bewiesen, aber vernünftig durchdacht und geklärt werden. Eine solche Klärung ist zunächst notwendig, weil das Reden von Gott stets gefährdet ist und der selbstkritischen Überprüfung bedarf. Die Überprüfung ist möglich, weil der Glaube von Grundeinsichten ausgeht, die präzise formuliert werden können und an denen sich andere Formulierungen messen lassen. Die Klärung des Glaubens ist sodann für die Kommunikation „nach außen“ unverzichtbar: Wo der Glaube abgelehnt wird, sollte eine solche Ablehnung nicht auf oberflächlichen Ressentiments beruhen.

Die Erschaffung Adams von Michelangelo Buonarroti © Pixabay

Die Systematische Theologie kann den Glauben nicht beweisen, sie kann aber zeigen, wie der Horizont der Vernunft durch den Glauben erweitert wird. Dabei kommt es zu Entdeckungen, die in wissenschaftliche Problemstellungen eingreifen, beispielsweise zum Verständnis der menschlichen Person. Solche Entdeckungen mögen kontrovers sein, sie eröffnen aber einen Spielraum für rationale Argumentation. Die Klärung des Glaubens und seiner Logik ist schließlich für das Reden von Gott „nach innen“ unverzichtbar, weil der Glaube sprachlich formuliert und daher auch verstanden werden will.

Der Glaube umgreift die Vernunft, darf aber nicht unvernünftig werden. In der Gegenrichtung ist eine gänzlich glaubenslose Vernunft unmenschlich. Die Systematische Theologie verzweigt sich in die „Dogmatik“ und die „Ethik“. Dabei darf das Wort „Dogmatik“ nicht verstanden werden im Sinne eines starren Lehrgebäudes. Aus der Entfaltung des Glaubens in der Dogmatik ergeben sich Grundlinien für die Gestaltung des Lebens aus dem Glauben. Die Bezeichnung „Ethik“ darf auch hier nicht verstanden werden im Sinne einer Ansammlung von Geboten und Verboten.

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Die Universität hat auf dem Campus Nord einen eigenen Bahnhof. Von der S-Bahn-Station "Dortmund Universität" fahren S-Bahn-Züge im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund einerseits sowie nach Düsseldorf Hbf. (Linie 1) oder Düsseldorf Flughafen (Linie 21) andererseits. Damit ist die Universität auch von den Städten Bochum, Essen, Mülheim, Duisburg direkt erreichbar. Während der Vorlesungszeit pendeln zusätzliche S-Bahnen zwischen Dortmund und Bochum. Sie können Ihre individuelle Verbindung zur Universität Dortmund über die Online-Formulare des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und der Deutschen Bahn AG erfragen.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.