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Fakultät Humanwissenschaften und Theologie
Kirchen- und Theologiegeschichte

Anstoß des Kreuzes. Kreuzestheologische Aufbrüche im 20. und 21. Jahrhundert

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Adengründe Buchcover zeigt Raum mit Betonwänden und kreuzförmiger Lichtinstallation. © Evangelische Verlagsanstalt Leipzig

Theologie, die sich auf das Kreuz Jesu gründet, um von dort her Erkenntnis über Gott und den Menschen zu gewinnen, ist radikal und anstößig. Doch hat gerade diese Radikalität häufig theologische Neuaufbrüche beflügelt.

Insbesondere zu Beginn des 20. Jahrhunderts wirkte die Kreuzestheologie in der evangelischen Theologie befreiend und entfaltete sich seitdem in vielfältigen Perspektiven. Der Sammelband rekonstruiert die »Aufbrüche« in ihren kulturellen und sozialen Kontexten und beleuchtet ihre systematische und homiletische Stoßkraft an zahlreichen Beispielen bis in die Gegenwart.

Besondere Berücksichtigung findet Hans Joachim Iwand (1899–1960), der die Relevanz der Kreuzestheologie aufgezeigt hat, indem er vor allem den Aspekt eines »neuen Verhältnisses zur Wirklichkeit« betonte.

Mit Beiträgen von Heinrich Assel, Michael Basse, Martin Bauspieß, Gerard den Hertog, Kai-Ole Eberhardt, Martin Hoffmann, Marco Hofheinz, Josh de Keijzer u.a..

Der Sammelband "Anstoß des Kreuzes. Kreuzestheologische Aufbrüche im 20. und 21. Jahrhundert" ist bei der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig erhältlich.

Einer der Herausgeber, Prof. Dr. Michael Basse lehrt Kirchen- und Theologiegeschichte an der TU Dort­mund.