Prüfungs- und Studienleistungen
Auf dieser Seite finden Sie eine ausführliche Erklärung hinsichtlich der zu erbringenden Prüfungs- bzw. Studienleistungen.
Die Angaben zu den Prüfungs- und Studienleistungen sind nach Modulen geordnet. Ausführliche und rechtlich bindende Informationen finden Sie in der jeweiligen Studienordnung. Außerdem, steht Ihnen bei Unklarheiten die Studienberatung zur Verfügung.
Unter Prüfungsleistungen sind ausschließlich Modulprüfungen sowie Abschlussarbeiten zu verstehen. Studienleistungen sind Leistungen, die zusätzlich zu den Lehrveranstaltungen in den einzelnen Modulen erbracht werden und deren Bestehen Voraussetzung für die Teilnahme an den jeweiligen Modulprüfungen ist.
Sofern nicht anders angegeben, folgen Sie beim Verfassen schriftlicher Studien- und Prüfungsleistungen den Vorgaben der Orientierungshilfe des Institus:
Orientierungshilfe für die Gestaltung von schriftlichen Ausarbeitungen im Fach Evangelische Religion
Eidesstattliche Versicherung für schriftliche Ausarbeitungen im Fach Evangelische Religion
Hinweis zur Vertiefung für Studierende des Lehramts an Grundschulen: Die Vertiefung melden Sie per Mail bei dem/der Prüfenden für die betreffenden Studienleistungen an.
Modul A
Studienleistung
Die Studienleistung besteht in der Skizzierung und didaktischen Reflektion eines theologischen Grundbegriffs. Beim vertieften Studium für das Lehramt an Grundschulen ist zusätzlich ein Lektüretest zur Vorlesung „Elementarwissen Altes und Neues Testament” zu bestehen.
Die Arbeit zum theologischen Grundbegriff umfasst ca. 10 Seiten. Wörtliche und inhaltliche Zitate, die aus dem zu analysierenden Text stammen, werden im Haupttext durch Angabe der Seitenzahl in Klammern hinter dem Zitat belegt.
Die Formalia entsprechen ansonsten den Angaben der Orientierunghilfe des Instituts.
Ziel der Studienleistung ist die Analyse eines theologischen Grundbegriffs aus einem klassischen systematisch-theologischen Text.
Mögliche Leitfragen sind: Welche Rolle spielt der Begriff in dem Text? Wie wird der Begriff beschrieben? Was sind die zentralen Aussagen über den Begriff? Welche Bedeutung wird ihm zugemessen? Was ist das Besondere an der Beschreibung des Begriffes in diesem Text bzw. welche verschiedenen Zugänge und Positionen gibt es bei der Beschreibung des Begriffs?
Im Anschluss geht es um erste didaktische Überlegungen: Welche Relevanz haben die Ergebnisse für den Religionsunterricht? Gibt es eine Verbindung zum Lehrplan, welche (grundsätzlichen) Lernziele werden berührt? Gibt es Bezüge zur Lebenswirklichkeit von Schüler*innen? Wo und wie kann das Ergebnis zur Welt- und Selbstdeutung der Schüler*innen?
Informationen zum Lektüretest finden Sie im Moodleraum.
Für die Analyse des theologischen Grundbegriffs:
Prof. Dr. Joachim von Soosten stellt mögliche Themen und Literatur zu den theologischen Grundbegriffen auf seiner Homepage zur Verfügung. Als Grundlage dient ein aus dieser Sammlung ausgewählter Text. Darüber hinaus können die einschlägigen Lexika (TRE, RGG, TRT) und einführende systematisch-theologische Werke (z.B. Schneider-Flume; Surall; Leonhardt) genutzt werden.
Für den Lektüretest im AT ist eines der folgenden Werke zu lesen:
- Schmid, Konrad / Schröter, Jens, Die Entstehung der Bibel. Von den ersten Texten zu den Heiligen Schriften, München 32022 (1. Auflage 2019), daraus die Seiten 1-186. In der Universitätsbibliothek Dortmund ist dieser Band unter der Signatur L Bt 304 zu finden. Die Anschaffung dieses Bandes ist dennoch zu empfehlen.
- Mommer, Peter, Altes Testament, Module der Theologie 1, Gütersloh 2020. In der Universitätsbibliothek Dortmund ist dieser Band unter der Signatur Bt 14097-1+1 zu finden.
Für den Lektüretest im NT ist eines der folgenden Werke zu lesen:
- Schmid, Konrad / Schröter, Jens, Die Entstehung der Bibel. Von den ersten Texten zu den Heiligen Schriften, München 32022 (1. Auflage 2019), daraus die Seiten 187-356. In der Universitätsbibliothek Dortmund ist dieser Band unter der Signatur L Bt 304 zu finden. Die Anschaffung dieses Bandes ist dennoch zu empfehlen.
- Roose, Hanna, Neues Testament, Module der Theologie 2, Gütersloh 2020. In der Universitätsbibliothek Dortmund ist dieser Band unter der Signatur Bt 14097-1+1 zu finden.
Die Studienleistung ist Grundlage für die Modulprüfung.
Die Studienleistung ist im BOSS-System fristgerecht anzumelden. Abgabefristen für die Studienleistung zum theologischen Grundbegriff werden zu Beginn des Semesters (siehe Prüfungstermine) bekannt gegeben.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul A müssen alle Kurse des Moduls A im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System muss die Studienleistung (Analyse eines theologischen Grundbegriffs, bei Vertiefung im Grundschullehramt zusätzlich der Lektüretest) als bestanden eingetragen sein.
Den in der Studienleistung reflektierten Begriff werden Sie in der mündlichen Modulprüfung (30 Min.) fachwissenschaftlich analysieren, ihn im Hinblick auf seine mögliche Anwendung im Unterricht präzisieren und ihn entsprechend im Lehrplan verorten.
Innerhalb der Prüfung werden – ausgehend von dem von Ihnen gewählten theologischen Grundbegriff – Ihre biblisch-theologischen (Basiswissen AT/NT) und systematisch-theologischen Kenntnisse überprüft, wobei selbstverständlich bibelkundliches Grundwissen vorausgesetzt und im Rahmen der Prüfung auch abgefragt wird. Dieses umfasst neben allgemeiner Bibelkunde insbesondere die Inhalte der Bücher Genesis, Jesaja, Markusevangelium, Apostelgeschichte, Römerbrief und 1. Korintherbrief.
Die Prüfungsnote errechnet sich aus dem Durchschnitt der drei Teile (systematisch-theologische Grundkenntnisse, bibelkundliches Elementarwissen, didaktischer Ausblick), wobei die gesamte Prüfung dann als nicht bestanden gewertet wird, wenn ein Teil als nicht bestanden gewertet wird.
Nutzen Sie für das Erlernen der bibelkundlichen Inhalte sowie für die Selbstüberprüfung den Selbstlernkurs Bibelkunde. Das Passwort zum Moodleraum lautet: jesaja.
Nachdem die Studienleistung im BOSS-System als bestanden eingetragen wurde, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System und bei dem/der Prüfenden im gegebenen Anmeldezeitraum vor.
Die Prüfungstermine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Modul B
Studienleistung
Die Studienleistung besteht darin, einen biblischen Text mit thematischer Orientierung auszulegen und seine didaktischen Potentiale zu skizzieren. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden begleitenden Veranstaltungen (siehe Modulhandbücher). Bei vertieftem Studium wird zusätzlich der kirchengeschichtliche und konfessionskundliche Horizont des Themas in einem ergänzenden Teil zur Studienleistung beleuchtet.
Die Exegese umfasst ca. 10 Seiten (ohne Inhalts- und Literaturverzeichnis); die kirchengeschichtliche und konfessionskundliche Studienleistung im vertieften Studium ca. 5 Seiten. Die Formalia entsprechen ansonsten den Angaben der Orientierungshilfe des Instituts.
Ziel der Studienleistung ist es, einen Abschnitt des Alten oder Neuen Testaments eigenständig auszulegen und die im Proseminar erlernten Methoden anzuwenden. Entsprechend ergibt sich der Aufbau der Studienleistung aus der sinnvollen Verwendung der Methoden.
Einen Zugang zum Moodleraum „Modulabschluss Modul 4, Modul B Altes Testament“ erhalten Sie nach erfolgreicher Teilnahme am Proseminar Altes Testament. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Sara Kipfer (sara.kipfer@tu-dortmund.de).
In den Moodleraum „Arbeits- und Informationsraum NT“ können Sie sich selbst einschreiben.
Die kirchengeschichtliche und konfessionskundliche Studienleistung im vertieften Studium folgt gleichermaßen den Vorgaben der entsprechenden begleitenden Veranstaltung.
Neben der eigenständigen Bearbeitung des biblischen Textes mithilfe der exegetischen Methoden gehört auch eine Auseinandersetzung mit der Sekundärliteratur dazu. Benutzen Sie mindestens drei Kommentare (davon mindestens einen, der nicht älter als zehn Jahre ist), mindestens eine weitere Monographie, zwei Beiträge aus Sammelbänden, zwei Beiträge aus Sammelbänden, zwei Beiträgen aus Zeitschriften sowie zwei Lexikon- oder Enzyklopädie-Beiträge (dazu zählt auch WiBiLex). Stichwortverbindungen können über Logos oder bibleserver.com ermittelt werden. Diese sind als Hilfsmittel im Literaturverzeichnis anzugeben.
Mit der exemplarischen Einübung der Exegese und den Rückmeldungen dazu werden Sie für die Modulabschlussprüfung qualifiziert, die ebenfalls in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgt. Weitere Informationen hierfür erhalten Sie in Absprache mit dem/der Prüfenden.
Der in der Studienleistung analysierte Text ist auch der Text der Modulprüfung.
Die Studienleistung ist fristgerecht im BOSS-System anzumelden.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul B wird vorausgesetzt, dass alle Kurse des Moduls B im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sind. Im BOSS-System ist der Eintrag der Studienleistung (Exegese) als bestanden sicherzustellen.
Das Modul schließt mit einer benoteten schriftlichen Hausarbeit (15 Seiten) ab, die einen biblischen Text mit thematischer Orientierung auslegt und seine didaktischen Potentiale skizziert. Beachten Sie, dass die Studienleistung die Ausgangslage dafür bietet.
Nachdem die Studienleistung im BOSS-System als bestanden eingetragen wurde, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System und bei dem/der Prüfenden im gegebenen Anmeldezeitraum vor. Die Abgabe ist jederzeit möglich.
Modul C
Studienleistung
Die Studienleistung besteht aus der Erörterung eines exemplarischen theologischen Themas im Hinblick auf mögliche Lernziele. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden, begleitenden Veranstaltungen (siehe Modulhandbücher). Beim vertieften Studium sind zusätzlich die systematisch-theologischen Anschlussmöglichkeiten des Themas in einer weiteren Arbeit zu skizzieren.
Die Erörterung umfasst ca. 10 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis); die zusätzliche Studienleistung beim vertieften Studium ca. 5 Seiten. Die Formalia entsprechen den Angaben der Orientierungshilfe des Instituts.
Ziel der Studienleistung ist es, ein theologisches Thema (wie etwa Gebet, Glaube, Gott, Klage, Nachfolge, Sünde, Reden von Gott u.a.m.) darzustellen und didaktisch zu reflektieren.Herauszuarbeiten ist, welche grundlegenden Einsichten im Hinblick auf Gott und den Menschen aus dem Thema gewonnen werden können.
Zunächst wird nach dem biblischen Zusammenhang des Themas gefragt. Taucht das Thema im AT und/oder NT auf oder gibt es Phänomene, die mit dem zu skizzierenden Gegenstand in einem Zusammenhang stehen? Was sind wichtige biblische Grundeinsichten in diesem Zusammenhang? Gibt es unterschiedliche Positionen und Akzentuierungen?
Im Anschluss geht es um die systematisch-theologische Reflexion des Themas. Gibt es Stationen in der Theologiegeschichte, in denen das Thema eine besondere Rolle spielt? Gibt es eine*n oder mehrere Theolog*innen, die sich besonders mit diesem Thema auseinandergesetzt haben? Nach dieser Einordnung wird das Thema auch von einem systematisch-theologischen Ansatz her entwickelt und seine Bedeutung für die Gegenwart herausgehoben. Das Ergebnis wird in einem kurzen Zwischenfazit zusammengefasst.
Auf diesem Fazit basieren die sich anschließenden didaktischen Überlegungen: Welche Lernziele könnten sich aus der Analyse des Themas ergeben? Mit welchen Lernzielen im Lehrplan lassen sich die Ergebnisse der Analyse in Verbindung bringen? Beziehen Sie sich auf den aktuellen Kernlehrplan in NRW für Ihre jeweilige Schulform. Wie verhalten sich die Lernziele zur Lebenswirklichkeit von Schüler*innen? Wie tragen sie zur Welt- und Selbstdeutung der Schüler*innen bei?
Für die Suche nach Bibelstellen helfen Logos oder Bibleserver. Auch können exegetische und theologische Lexika herangezogen werden (WiBiLex, TRE, RGG, TRT). Für die weiterführende Arbeit bieten sich einführende Werke in die Systematische Theologie (z.B. Schneider-Flume; Surall; Leobhardt) und ggf. eine Dogmatik (z.B. Joest/von Lüpke; Härle; Beinert/Kühn) und/oder eine thematische Monografie an.
Die Studienleistung ist Grundlage für die Modulprüfung.
Die Studienleistung ist fristgerecht im BOSS-System anzumelden.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul C müssen alle Kurse des Moduls C im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System muss die Studienleistung (Erörterung) als bestanden eingetragen sein.
Das Modul schließt mit einer benoteten Klausur (240 Min.) ab. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei dem/der Prüfenden.
Nachdem die Studienleistung im BOSS-System als bestanden eingetragen wurde, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System und bei dem/der Prüfenden im gegebenen Anmeldezeitraum vor. Die beiden Klausurtermine pro Semester werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. Rechnen Sie mit den folgenden Zeiträumen:
- Sommersemester: Ende Juli/Anfang August sowie Ende September/Anfang Oktober
- Wintersemester: Mitte bis Ende Februar sowie Ende März/Anfang April
Modul 1
Studienleistung
Die Studienleistung besteht für Studierende des Lehramts HRSGe im Bestehen von einem und für Studierende des Lehramts BK im Bestehen von zwei Lektüretests im Bereich des Alten und Neuen Testaments. Für Studierende des Lehramts GyGe ist die Teilnahme an den Griechisch- oder Hebräischkursen 1 und 2 (Winter-/Sommersemester) nachzuweisen. Dies geschieht durch eine entsprechende Teilnahmebestätigung. Falls das Graecum oder Hebraecum bereits vorhanden ist, kann die jeweils andere Sprache erlernt werden. Wenn beide Sprachen bereits erworben wurden, sind zwei Lektüretests zu bestehen.
Die Lektüretests finden über einen Moodleraum statt.
Bei den Lektüretests können Sie zwischen Altem und Neuen Testament auswählen.
Lesen Sie pro Test eines der vorgeschlagenen Bücher sehr gründlich und machen Sie sich ein Exzerpt.
Erst wenn Sie sich mit dem Inhalt der ausgewählten Lektüre vertraut gemacht haben, sollten Sie sich für den Test einschreiben im Moodleraum.
Der Test ist auf 1 Stunde 30 Minuten begrenzt. Sie haben zwei Versuche.
Für den Lektüretest im AT ist eines der folgenden Werke zu lesen:
- Schmid, Konrad / Schröter, Jens, Die Entstehung der Bibel. Von den ersten Texten zu den Heiligen Schriften, München 32022 (1. Auflage 2019), daraus die Seiten 1–186. In der Universitätsbibliothek Dortmund ist dieser Band unter der Signatur L Bt 304 zu finden.
- Mommer, Peter, Altes Testament, Module der Theologie 1, Gütersloh 2020. In der Universitätsbibliothek Dortmund ist dieser Band unter der Signatur Bt 14097-1+1 zu finden.
Für den Lektüretest im NT ist eines der folgenden Werke zu lesen:
- Schmid, Konrad / Schröter, Jens, Die Entstehung der Bibel. Von den ersten Texten zu den Heiligen Schriften, München 32022 (1. Auflage 2019), daraus die Seiten 187–356. In der Universitätsbibliothek Dortmund ist dieser Band unter der Signatur L Bt 304 zu finden.
- Roose, Hanna, Neues Testament, Module der Theologie 2, Gütersloh 2020. In der Universitätsbibliothek Dortmund ist dieser Band unter der Signatur Bt 14097-2+1 zu finden.
Die Anschaffung der Bücher für das weitere Studium wird nachdrücklich empfohlen.
Die Studienleistung kann Grundlage für die Modulprüfung sein.
Die Studienleistung ist im BOSS-System anzumelden.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul 1 müssen alle Kurse des Moduls 1 im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System müssen alle notwendigen Studienleistungen (Lektüretest für HRSGe und BK; Teilnahmebestätigung Griechisch/Hebräisch 1 und 2 oder Lektüretest für GyGe) als bestanden eingetragen sein.
Das Modul schließt mit einer mündlichen Prüfung (30 Min.) ab.
Gegenstand der Prüfung sind zu etwa gleichen Teilen Inhalte aus dem Alten Testament und aus dem Neuen Testament (das sog. „Basiswissen“). Innerhalb der Prüfung wird – ausgehend vom bibelkundlichen Grundwissen – Erlerntes aus den jeweiligen Basiswissen-Veranstaltungen abgefragt. Das vorausgesetzte bibelkundliche Grundwissen bezieht sich neben allgemeinem Grundwissen zur Bibel als Buch konkret auf den Inhalt der Bücher Genesis, Jesaja, Markusevangelium, Johannesevangelium, Apostelgeschichte, Römerbrief und 1. Korintherbrief (inkl. Kapitelzuordnung).
Nutzen Sie für das Erlernen des bibelkundlichen Inhalte sowie für die Selbstüberprüfung den Selbstlernkurs Bibelkunde. Das Passwort zum Moodleraum lautet: jesaja.
Nachdem alle notwendigen Studienleistungen im BOSS-System als bestanden eingetragen wurden, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System im gegebenen Anmeldezeitraum vor. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie bei den Prüfungsterminen. Die Prüfungstermine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. Rechnen Sie mit den folgenden Zeiträumen:
- Sommersemester: Ende August / Anfang September sowie Ende September / Anfang Oktober
- Wintersemester: Mitte bis Ende Februar sowie Ende März / Anfang April
Modul 2
Studienleistung
Die Studienleistung besteht in der Skizzierung eines dogmatischen Schlüsselbegriffs. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden begleitenden Veranstaltung (siehe Modulhandbücher).
Die Studienleistung umfasst ca. 10 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis). Wörtliche und inhaltliche Zitate, die aus dem zu analysierenden Text stammen, werden im Haupttext durch Angabe der Seitenzahl in Klammern hinter dem Zitat belegt. Die Formalia entsprechen ansonsten den Angaben der Orientierungshilfe des Instituts.
Ziel der Studienleistung ist die Analyse eines dogmatischen Schlüsselbegriffs aus einem klassischen, systematisch-theologischen Text.
Mögliche Leitfragen sind: Welche Rolle spielt der Begriff in dem Text? Wie wird der Begriff beschrieben? Was sind die zentralen Aussagen über den Begriff? Welche Bedeutung wird ihm zugemessen? Was ist das Besondere an der Beschreibung des Begriffs in diesem Text bzw. welche verschiedenen Zugänge und Positionen gibt es bei der Beschreibung des Begriffes?
Prof. Dr. Joachim von Soosten stellt mögliche Themen und Literatur zu den theologischen Grundbegriffen auf seiner Homepage zur Verfügung. Als Grundlage dient ein aus dieser Sammlung ausgewählter Text. Darüber hinaus können die einschlägigen Lexika (TRE, RGG, TRT) und einführende systematisch-theologische Werke (z. B. Schneider-Flume; Surall; Leonhardt) genutzt werden.
Die Studienleistung kann Grundlage für die Modulprüfung sein.
Die Studienleistung ist im BOSS-System und bei dem/der Prüfenden anzumelden.
Modulprüfungen
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul 2 müssen alle Kurse des Moduls 2 im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System muss die Studienleistung (Analyse eines dogmatischen Schlüsselbegriffs) als bestanden eingetragen sein.
Das Modul schließt mit einer benoteten schriftlichen Hausarbeit (ca. 15 Seiten) ab, die einen dogmatischen Schlüsselbegriff analysiert und didaktisch reflektiert. Darin soll mit Blick auf den dogmatischen Schlüsselbegriff erläutert werden, auf welche Verstehensvoraussetzungen, relevante Erfahrungen und existentielle Fragen von Schüler*innen sich die Thematisierung dieses Begriffs im Religionsunterricht beziehen müsste.
Nachdem die Studienleistung im BOSS-System als bestanden eingetragen wurde, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System und bei dem/der Prüfenden vor.
Modul 3
Studienleistung
Die Studienleistung besteht in der Erarbeitung eines klassischen Quellentextes. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden begleitenden Veranstaltung (siehe Modulhandbücher). Die Studienleistung ist nur von Studierenden des Lehramtes GyGe sowie von Studierenden des Lehramtes BK zu erbringen.
Die Quellenanalyse umfasst ca. 10 Seiten. Sofern in der begleitenden Veranstaltung nicht anders besprochen, entsprechen die Formalia den Angaben der Orientierungshilfe des Instituts.
Entspricht den Angaben der begleitenden Veranstaltung.
Entspricht den Angaben der begleitenden Veranstaltung.
Die Studienleistung ist fristgerecht im BOSS-System anzumelden und spätestens einen Monat vor der Klausur bei dem/der Prüfenden einzureichen.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul 3 müssen alle Kurse des Moduls 3 im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System muss die Studienleistung (Quellenanalyse) für Studierende der Lehrämter GyGe und BK als bestanden eingetragen sein.
Das Modul schließt mit einer benoteten Klausur (120 Min.) ab, in der ein Quellentext interpretiert wird. Während der Klausur stehen Ihnen drei Quellen aus unterschiedlichen Epochen zur Verfügung, von denen Sie eine auswählen:
- Alte Kirche/Mittelalter
- Reformation
- Neuzeit (19. und 20. Jh.)
Nachdem (je nach Schulform) die Studienleistung als bestanden eingetragen wurde, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System und bei dem/der Prüfenden im gegebenen Anmeldezeitraum vor. Die Klausurtermine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. Rechnen Sie mit den folgenden Zeiträumen:
- Sommersemester: Ende September / Anfang Oktober
- Wintersemester: Ende März / Anfang April
Erforderliche Studienleistungen sind spätestens einen Monat vor der Klausur einzureichen; der Nachweis über die besuchten Lehrveranstaltungen spätestens eine Woche vor der Klausur.
Modul 4
Studienleistung
Die Studienleistung besteht darin, einen biblischen Textzusammenhang in seinem historischen Kontext und in seiner Wirkungsgeschichte zu erarbeiten. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden begleitenden Veranstaltungen (siehe Modulhandbücher).
Beachten Sie, dass je nach Sprachvoraussetzungen (Griechisch und Hebräisch) die Anforderungen bei Übersetzung und Textkritik variieren können.
Die Studienleistung umfasst ca. 10 Seiten (ohne Inhalts- und Literaturverzeichnis). Die Formalia entsprechen den Angaben der Orientierungshilfe des Instituts.
Ziel der Studienleistung ist es, einen Abschnitt des Alten oder Neuen Testaments eigenständig auszulegen und die im Proseminar erlernten Methoden anzuwenden. Entsprechend ergibt sich der Aufbau der Studienleistung aus der sinnvollen Verwendung der Methoden.
Einen Zugang zum Moodleraum „Modulabschluss Modul 4, Modul B Altes Testament“ erhalten Sie nach erfolgreicher Teilnahme am Proseminar Altes Testament. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Sara Kipfer (sara.kipfer@tu-dortmund.de).
In den Moodleraum „Arbeits- und Informationsraum NT“ können Sie sich selbst einschreiben.
Neben der eigenständigen Bearbeitung des biblischen Textes mit den exegetischen Methoden gehört auch eine Auseinandersetzung mit der Sekundärliteratur dazu. Benutzen Sie mindestens drei Kommentare (davon mindestens einen, der nicht älter als zehn Jahre ist), mindestens eine weitere Monographie, zwei Beiträge aus Sammelbänden, zwei Beiträge aus Zeitschriften sowie zwei zwei Lexikon- oder Enzyklopädie-Beiträge (dazu zählt auch WiBiLex). Stichwortverbindungen können über Logos oder bibleserver.com ermittelt werden. Diese sind als Hilfsmittel im Literaturverzeichnis anzugeben.
Mit der exemplarischen Einübung der Exegese und den Rückmeldungen dazu werden Sie für die Modulabschlussprüfung qualifiziert, die ebenfalls in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgt. Weitere Informationen hierfür erhalten Sie in Absprache mit dem/der Prüfenden.
Der in der Studienleistung analysierte Text ist auch der Text der Modulprüfung.
Die Studienleistung ist fristgerecht im BOSS-System anzumelden.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul 4 wird vorausgesetzt, dass alle Kurse des Moduls 4 im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sind. Im BOSS-System ist der Eintrag der Studienleistung (Exegese) als bestanden sicherzustellen.
Nachdem die Studienleistung im BOSS-System als bestanden eingetragen wurde, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System vor.
Das Modul schließt mit einer benoteten schriftlichen Hausarbeit (ca. 15 Seiten) ab, die einen biblischen Text historisch-kritisch bearbeitet und seine didaktischen Potentiale skizziert.
Die Anmeldung erfolgt bei dem/der Prüfenden. Die Abgabe ist jederzeit möglich. Rechnen Sie mit einer Korrekturzeit von acht Wochen.
Modul 5
Studienleistung
Die Studienleistung besteht für alle Studierenden in der Erarbeitung eines theologischen Problems in biblisch-theologischer sowie dogmatischer bzw. ethischer Perspektive. Von den Studierenden des Lehramts HRSGe muss die Problemstellung zusätzlich didaktisch erschlossen werden. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden begleitenden Veranstaltungen (siehe Modulhandbücher).
Die Studienleistung umfasst ca. 10 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis). Die Formalia entsprechen den Angaben der Orientierungshilfe des Instituts.
Ziel der Studienleistung ist die Darstellung eines theologischen Problems und gegebenenfalls seine didaktische Reflexion.
1. Das theologische Problem
Zunächst ist nach dem biblischen Zusammenhang des Problems zu fragen. Taucht das Thema im AT/NT auf oder gibt es Phänomene, die mit dem zu bearbeitenden Problem in einem Zusammenhang stehen? Was sind wichtige biblische Grundeinsichten in diesem Zusammenhang? Gibt es unterschiedliche Positionen und Akzentuierungen?
Im Anschluss geht es um die dogmatische bzw. ethische Reflexion des Problems. Gibt es Stationen in der Theologiegeschichte, in denen das Problem eine besondere Rolle gespielt hat? Gibt es Theolog*innen, die sich besonders mit diesem Problem auseinandergesetzt haben? Nach dieser Einordnung wird das Problem von einem systematisch-theologischen oder ethischen Ansatz her beschreiben und ggf. gelöst. Die Bedeutung des Problems für die Gegenwart ist hervorzuheben. Das Ergebnis wird in einem kurzen Fazit zusammengefasst.
2. Didaktische Vertiefung
In einem zweiten Schritt gilt es nun, das theologisches Problem im Hinblick auf individuelle Gestaltungsmöglichkeiten im Religionsunterricht an HRSGe zu bearbeiten. Die Ausarbeitung umfasst folgende Gliederungspunkte:
- Darstellung einer fiktiven Lerngruppe und einer offenen Einstiegsaufgabe
- Didaktisch-methodische Klärungen und Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtsziele
- Erweiterung der Unterrichtsziele um verschiedene Niveaus hinsichtlich der fiktiven Lerngruppe
- Darstellung binnendifferenzierter Lernaufgaben zur Kompetenzentwicklung
- Überlegungen zur Kooperation der Schüler*innen
Für die Suche nach Bibelstellen helfen Logos oder Bibleserver helfen. Auch können exegetische und theologische Lexika herangezogen werden (WiBiLex, TRE, RGG, TRT). Für die weiterführende Arbeit bieten sich einführende Werke für die Systematische Theologie (Schneider-Flume, Surall, Leonhardt) und ggf. eine Dogmatik (z. B. Joest/von Lüpke; Härle; Beinert/Kühn) und/oder eine thematische Monographie an.
Die Studienleistung kann Grundlage für die Modulprüfung sein.
Die Studienleistung ist fristgerecht im BOSS-System anzumelden.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul 5 müssen alle Kurse des Moduls 5 im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System muss die Studienleistung (Darstellung eines theologischen Problems) als bestanden eingetragen sein.
Das Modul schließt mit einer benoteten Klausur (240 Min.) ab. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei dem/der Prüfenden.
Nachdem die Studienleistung im BOSS-System als bestanden eingetragen wurde, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System und bei dem/der Prüfer*in im gegebenen Anmeldezeitraum vor. Die beiden Klausurtermine pro Semester werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. Rechnen Sie mit den folgenden Zeiträumen:
- Sommersemester: Ende Juli / Anfang August sowie Ende September / Anfang Oktober
- Wintersemester: Mitte bis Ende Februar sowie Ende März / Anfang April
Modul 6
Studienleistung
Die Studienleistung besteht in der Erarbeitung eines theologischen Themas im Hinblick auf die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten im Religionsunterricht an Gymnasien, Gesamtschulen bzw. Berufskollegs. Hierbei sind insbesondere künstlerische Gestaltungsformen zu berücksichtigen. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden begleitenden Veranstaltungen (siehe Modulhandbücher).
Die Studienleistung umfasst ca. 10 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis). Die Formalia entsprechen den Angaben der Orientierungshilfe des Instituts.
Ziel der Studienleistung ist die Darstellung eines theologischen Problems und seine didaktische Erarbeitung im Hinblick auf (insbesondere künstlerische) individuelle Gestaltungsmöglichkeiten im Religionsunterricht. Die Ausarbeitung umfasst folgende Gliederungspunkte:
- Darstellung einer fiktiven Lerngruppe und einer offenen Einstiegsaufgabe
- Didaktisch-methodische Klärungen und Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtsziele
- Erweiterung der Unterrichtsziele um verschiedene Niveaus hinsichtlich der fiktiven Lerngruppe
- Darstellung binnendifferenzierter Lernaufgaben zur Kompetenzentwicklung
- Überlegungen zur Kooperation der Schüler*innen
Entspricht den Angaben der begleitenden Veranstaltungen.
Die Studienleistung kann Grundlage für die Modulprüfung sein.
Die Studienleistung ist fristgerecht im BOSS-System anzumelden.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Modulprüfung im Modul 6 müssen alle Kurse des Moduls 6 im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System muss die Studienleistung (Darstellung eines theologischen Problems) als bestanden eingetragen sein.
Das Modul schließt mit einer mündlichen Prüfung (45 Min.) ab. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei dem/der Prüfenden.
Nachdem die Studienleistung im BOSS-System als bestanden eingetragen wurde, nehmen Sie die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS-System und bei dem/der Prüfenden im gegebenen Anmeldezeitraum vor. Der Termin für eine mündliche Prüfung kann individuell mit dem/der Erstprüfenden vereinbart werden. Rechnen Sie mit einer Vorlaufszeit von ungefähr acht Wochen. Prüfungen in den Semesterferien sind in Ausnahmefällen möglich, müssen aber frühzeitig abgesprochen werden.
Modul Vorbereitung des Praxissemesters
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Prüfung des Moduls Vorbereitung des Praxissemesters müssen alle Kurse des Moduls im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein.
Der Unterrichtsentwurf umfasst für das Lehramt an HRSGe und das Lehramt an Grundschulen ca. 15 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis); für das Lehramt für Sonderpädagogische Förderung ca. 10 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis). Die Formalia entsprechen – sofern in der begleitenden Veranstaltung nicht anders erwähnt – in Gänze den Angaben der Orientierungshilfe.
Der Aufbau des Unterrichtsentwurf orientiert sich an den Richtlinien zum Theorie - Praxis - Bericht.
Für das Lehramt an Grundschulen sowie für das Lehramt für Sonderpädagogische Förderung ist der Unterrichtsentwurf die unbenotete Prüfungsleistung.. Für das Lehramt an HRSGe schließt das Modul mit einer benoteten mündlichen Disputation ( 30 Minuten) über den zuvor angefertigten Unterrichtsentwurf ab.
Die Anmeldung erfolgt bei dem Prüfer. Abgabetermine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Modul Vorbereitung und Reflexion des Praxissemesters
Studienleistung
Die Studienleistung besteht in einer fachwissenschaftlichen Reflexion einer behandelten Perikope und ihre Darstellung.
Die Studienleistung umfasst ca. 5 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis). Die Formalia entsprechen – sofern in den begleitenden Veranstaltungen nicht anders erwähnt –in Gänze den Angaben der Orientierungshilfe.
Entspricht den Angaben der begleitenden Veranstaltungen.
Entspricht den Angaben der begleitenden Veranstaltungen.
Der erfolgreiche Abschluss der Studienleistung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Modulprüfung.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Prüfung des Moduls Vorbereitung und Reflexion des Praxissemesters müssen alle Kurse des Moduls im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System muss die Studienleistung (Reflexion) als bestanden eingetragen sein. Dazu muss eine fristgerechte Anmeldung zu dieser Studienleistung erfolgen.
Nachdem der Dozent / die Dozentin eingetragen hat, dass die Studienleistung bestanden ist, kann die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS im gegebenen Anmeldezeitraum erfolgen.
Das Modul schließt mit einer benoteten mündlichen Disputation (30 Minuten) über einen Unterrichtsentwurf von ca. 15 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis) ab, der im Verlauf des Praxissemesters erprobt worden ist. Der Aufbau des Unterrichtsentwurf orientiert sich an den Richtlinien zum Theorie - Praxis - Bericht.
Die Anmeldung erfolgt bei dem Prüfer. Abgabetermine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Theorie-Praxis-Modul
Studienleistung
Die Studienleistung besteht in der Anfertigung einer Unterrichtsskizze. Bei Studierenden des Lehramts an Grundschulen ohne vertieftem Studium ist hingegen eine didaktische Analyse anzufertigen. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden, begleitenden Veranstaltung (siehe Modulhandbücher).
Die Studienleistung umfasst ca. 15 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis). Die didaktische Analyse für das Lehramt an Grundschulen ohne vertieftem Studium umfasst ca. 12 Seiten. Die Formalia entsprechen – sofern in der begleitenden Veranstaltung nicht anders erwähnt – in Gänze den Angaben der Orientierungshilfe.
Entspricht den Angaben der begleitenden Veranstaltung.
Entspricht den Angaben der begleitenden Veranstaltung.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Prüfung des Theorie-Praxis-Moduls müssen alle Kurse des Moduls im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System muss die Studienleistung (Unterrichtsskizze) als bestanden eingetragen sein. Dazu muss eine fristgerechte Anmeldung zu dieser Studienleistung erfolgen.
Nachdem der Dozent / die Dozentin eingetragen hat, dass die Studienleistung bestanden ist, kann die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS erfolgen.
Das Modul schließt mit einer benoteten wissenschaftlichen, schriftlichen Dokumentation und Reflexion des Studien- und Unterrichtsprojekts ab: Richtlinien zum Theorie - Praxis - Bericht
Die Anmeldung erfolgt bei dem Prüfer. Abgabetermine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Modul theologische Problemorientierung
Studienleistung
Die Studienleistung besteht – abhängig vom Lehramt – aus der Anfertigung einer theologischen Problemskizze, über eine Unterrichtsskizze bis hin zu einer Exegese basierend auf einem Fremdsprachentext. Dies geschieht im Rahmen der entsprechenden, begleitenden Veranstaltungen. Genauere Informationen hinsichtlich der Veranstaltungen sowie der lehramtspezifischen Studienleistung finden sich in den Modulhandbüchern (siehe Modulhandbücher).
Die Studienleistung umfasst für die:
- theologische Problemskizze (Lehramt für Sonderpädagogische Förderung) ca. 10 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis).
- Skizzierung eines hermeneutisches oder ethisches Problem (Lehramt an Grundschulen) ca. 10 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis).
- Exegese (Lehramt an HRSGe) ca. 10 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis).
- Exegese auf der Grundlage des biblischen Textes in Hebräisch oder Griechisch (Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen) ca. 15 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis).
- Exegese auf der Grundlage des biblischen Textes in einer Fremdsprache (Lehramt an Berufskollegs) ca. 15 Seiten (ohne Literatur- und Inhaltsverzeichnis).
Die Formalia entsprechen in Gänze den Angaben der Orientierungshilfe.
Ziel der Studienleistung ist es, einen Abschnitt des Alten oder Neuen Testaments eigenständig auszulegen und die im Proseminar erlernten Methoden anzuwenden. Entsprechend ergibt sich der Aufbau der Studienleistung aus der sinnvollen Verwendung der Methoden.
Bei GyGe-Studierenden auf Grundlage des Wortlauts auf Hebräisch oder Griechisch (im AT: Septuaginta); bei BK-Studierenden auf Grundlage des Wortlauts in einer wörtlichen Übersetzung, z.B. der Elberfelder Bibel, im Vergleich mit einer Übersetzung ins Englische (New Revised Standard Version) oder Französische (Bible de Jerusalem). Im Alten Testament ist zudem die Septuaginta deutsch und der entsprechende Erläuterungsband beizuziehen. Entsprechend leitet sich der Aufbau der Studienleistung von den im Proseminar erlernten Methoden in ihrer sinnvollen Reihenfolge ab.
Für die Studienleistung im Lehramt für Sonderpädagogische Förderung sowie für das Lehramt an Grundschulen ist der Ausgangspunkt ein theologisches Problem, das sich aus dem Praxissemester ergeben hat oder über das Sie immer schon nachdenken wollten. Das kann ein Thema aus dem Lehrplan sein (z.B. „Wunder“ oder „Schöpfung“), aber auch ein Defizit im Lehrplan (z.B. „Sünde“ oder „Heiliger Geist“), eine ethische Grundentscheidung (z.B. „Staat und Kirche“) oder eine religionspädagogische Grundfrage (z.B. konfessioneller RU). Die Skizze soll das Problem genauer fassen, indem die hermeneutischen oder systematisch-theologischen Hintergründe deutlich gemacht werden. Es geht stets um die Frage, welche Perspektive Sie mit guten Gründen einnehmen wollen und wie Sie diese Argumentation vertreten können, möglicherweise im RU, aber auch im Gespräch mit Eltern und Kollegen und Kolleginnen.
Für die Exegese benutzen Sie mindestens drei Kommentare (davon mindestens einer, der nicht älter als zehn Jahre ist), mindestens eine weitere Monographie, zwei Beiträge aus Sammelbänden, zwei Beiträge aus Zeitschriften sowie zwei Lexikon- oder Enzyklopädie-Beiträge (dazu zählt auch WiBiLex). Stichwortverbindungen können über Logos oder bibleserver.com ermittelt werden. Diese sind als Hilfsmittel im Literaturverzeichnis anzugeben.
Für die Bearbeitung des theologischen Problems verwenden Sie statt der drei Kommentare eine einschlägige Monographie zum Thema (alles andere bleibt identisch).
Mit der Verfassung der Exegese bzw. der Bearbeitung eines theologischen Problems und den Rückmeldungen dazu werden Sie für die Modulabschlussprüfung qualifiziert, die ebenfalls in Form einer schriftlichen Hausarbeit erfolgt. Weitere Informationen hierfür erhalten Sie in Absprache mit den zuständigen Professorinnen und Professoren.
Der in der Studienleistung analysierte Text beziehungsweise das theologische Problem ist auch der Text der Modulprüfung.
Modulprüfung
Für eine Anmeldung zur Prüfung des Moduls theologische Problemorientierung müssen alle Kurse des Moduls im LSF-System als bestanden (teilgenommen=TE) verbucht sein. Im BOSS-System ist der Eintrag der Studienleistung (Exegese) als bestanden sicherzustellen. Im BOSS-System muss die lehramtsspezifische Studienleistung als bestanden eingetragen sein.
Nachdem der Dozent bzw. die Dozentin eingetragen hat, dass die Studienleistung bestanden ist, kann die Anmeldung zur Modulprüfung im BOSS im gegebenen Anmeldezeitraum erfolgen.
Das Modul schließt mit einer benoteten mündlichen Prüfung (45 Min.) ab, in der ein biblischer Text bzw. ein theologisches Grundproblem umfassend erörtert wird. Sowohl Text als auch theologisches Problem sind auf dem Hintergrund von Unterrichtserfahrungen zu reflektieren.
Die Anmeldung erfolgt bei dem Prüfer bzw. der Prüferin. Die Anmeldung ist jederzeit möglich.







